Häufige Fragen

Erfahre alles über den Tangpon, die Herstellung und unser Unternehmen

Der Tangpon

Welche Tangpongrößen gibt es?

Den Tangpon gibt es aktuell in der Größe ‘Midi’. Wir sagen ‘Midi’, zu dem was ‘Normal’ bei konventionellen Tampons ist. Wir finden, dass alle Größen normal sind.

Die Größen ‘Mini’ und ‘Maxi’ befinden sich noch in der Produktoptimierung und kommen bald dazu.

Alle unsere Tampons sind applikatorfrei.

Warum ist der Tangpon so weich?

Der Tangpon wird aus Algenfasern hergestellt, die von Natur aus sehr geschmeidig sind. Sie sind ein Naturprodukt, das weder gebleicht noch mit Zusatzstoffen behandelt werden muss.

Warum kostet der Tangpon mehr als ein konventioneller Tampon?

Der Tangpon ist keine Standardware, sondern eine patentierte technologische Innovation auf Basis von Meeresalgen. Das macht ihn in der Herstellung komplexer als konventionelle Tampons und aktuell noch teurer.

Wir produzieren in Europa 
Unsere Lieferkette ist bewusst regionaler als bei vielen herkömmlichen Periodenprodukten. Das bedeutet höhere, aber faire Standards, kürzere Wege und bessere Kontrolle über Qualität.

Regulierte Rohstoffe, Fertigung in Deutschland 
Unsere Meeresalgen werden kontrolliert und unter den geltenden EU-Regularien geerntet; die Tampon-Fertigung findet in Deutschland statt. Das kostet mehr als globale Billigketten, ist für uns aber ein Qualitäts- und Verantwortungsversprechen.

Innovation statt Stillstand 
Der Tampon ist ein Produkt, das sich seit Jahrzehnten kaum verändert hat. Wir investieren in Forschung, Entwicklung und Skalierung, damit Periodenprodukte gesünder, nachhaltiger und besser werden. Wir wollen keinen Luxustampon sondern ein Premiumprodukt.

Sind die Tangpons wirklich sicher?

Korrekt verwendet sind Tampons ein sicheres Produkt (Nutzungshinweise). Sie werden jedoch häufig mit dem toxischen Schocksyndrom (TSS) in Verbindung gebracht.

Im Labor konnten wir zeigen, dass unsere Algenfasern das TSS-Risiko nicht erhöhen, und wir arbeiten daran, es möglicherweise sogar zu senken. Auch über die Belastung von marktüblichen Tampons mit Schwermetallen wird immer wieder berichtet. Unsere Tangpons enthalten weder Schadstoffe noch haben sie einen erhöhten Jodgehalt, was bei Algen häufig ist, da wir für unsere Algenfasern nicht die gesamte Biomasse verwenden, sondern nur ein Extrakt.

Dies haben wir in einem toxikologischen Gutachten umfassend bestätigen lassen. Den Bericht kannst du hier einsehen.

Wie kann der Tangpon entsorgt werden, kann ich ihn runterspülen oder in den Biomüll geben?

Der Tangpon ist zwar biologisch abbaubar, gehört aber – wie andere Periodenprodukte auch – in den Restmüll. Laut Bioabfallverordnung dürfen Produkte, die mit Körperflüssigkeiten in Kontakt waren, nicht in die Biotonne.

Sollte der Tangpon versehentlich in die Natur gelangen, verursacht er aber keinen Schaden, im Gegensatz zu Plastikprodukten. Falls du einen eigenen Kompost hast, kannst du ihn dort problemlos entsorgen.

Kann sich der Tangpon im Köper auflösen?

Da der Tangpon nur wenige Stunden im Körper verbleibt, brauchst du keine Sorge haben, dass er sich dort auflöst. Die biologische Abbaubarkeit an
Land und im Wasser (also außerhalb des Körpers) ist uns aber allgemein sehr wichtig, denn nur so kann ein Produkt wirklich als ‘zirkulär’ bezeichnet werden.

Warum ist der Tangpon nicht grün?

Da wir für den Tangpon ein Extrakt und nicht die ganze Alge verwenden, kommen die Farbpigmente gar nicht erst in die Fasern. So stellen wir übrigens auch sicher, dass Schwermetalle, die eventuell in der Alge waren, dem Tangpon fernbleiben. Das Extrakt ist von Natur aus weiß-beige, deshalb müssen wir die Tangpons nicht bleichen - ein kleines Geschenk der Natur.

Saugt der Tangpon genauso wie andere Tampons?

Der Tangpon hat aufgrund seiner Meeresalgenfasern eine bessere Absorption als Baumwoll- und Viskosefasern. Die
Algenfasern nehmen Menstruationsflüssigkeit optimal auf
und halten sie zurück, ohne dabei die Vaginalschleimhaut auszutrocknen.

Die ideale Kombination aus hoher Absorptionsleistung, einer leicht gelierenden Wirkung und der besonderen
Weichheit der Algenfasern macht die perfekte Absorption aus.

Binden Algen nicht super viele Schwermetalle? Was ist mit dem hohen Jodgehalt? Und was ist mit Mikroplastik?

Tatsächlich haben Algen eine Art Filterfunktion und können Schwermetalle binden. Da wir für unsere Fasern aber nicht die gesamte Biomasse verwenden, sondern nur ein Extrakt, haben unsere ‘Tangpons’ keinerlei Schadstoffbelastung. Das gleiche gilt für Jod, das viele Algen von Natur aus in hoher Konzentration enthalten - unsere ‘Tangpons’ haben keine erhöhte Jodkonzentration. #kelponZertifikate

Ich benutze keine Tampons - wird es auch andere Produkte aus Algen geben?

Wir starten mit Tampons, weil wir finden, dass eine Verbesserung dort am dringendsten ist - schließlich sind sie über viele Stunden mit einer der empfindlichsten Stellen im Körper in Kontakt. Zukünftig planen wir auch alle anderen Arten von absorbierenden Produkten, von Slipeinlagen über Binden bis hin zu Windeln und Inkontinenzprodukten, und vielleicht noch darüber hinaus!

Sind die 'Tangpons' vegan?

Natürlich! Unsere 'Tangpons' sind dazu gedacht, niemandem zu schaden, einschließlich nicht-menschlicher Tiere. Indem wir die Meeresalgen aus kontrolliertem Anbau beziehen, schaffen wir sogar aktiv Lebensräume für nicht-menschliche Tiere. Und weil wir keine Pestizide brauchen, tragen wir auch nicht zum Massensterben von Insekten bei.

Die Herstellung

Wo wird der Tangpon produziert? Wo kommen eure Algen her und welche verwendet ihr?

Wir produzieren in Deutschland und setzen dabei auf europäische Algen, um Transportwege kurz zu halten und die europäische Algenwirtschaft zu unterstützen.

Für unsere Tangpons verwenden wir marine Makroalgen, genauer gesagt Braunalgen. Da verschiedene Braunalgen die benötigten Polymere enthalten, sind wir nicht auf eine
bestimmte Art festgelegt.

Für die erste Generation unseres Tangpons sind Meeresalgen aus Norwegen im Einsatz.

Welche Zertifizierungen hat der Tangpon?

Der Tangpon wurde umfassenden toxikologischen Tests unterzogen und seine Schadstofffreiheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit bestätigt.

Er ist außerdem der weltweit erste mikrobiom-freundlich zertifizierte Tampon. Wo wir (noch) müssen, verwenden wir ausschließlich GOTS-zertifizierte Bio-Baumwolle.

Außerdem wurden der positive Impact des Tangpons und sein Beitrag zum Erreichen der SDGs extern auditiert und zertifiziert.

 Hier findest du unsere Zertifizierungen.

Ist der Tangpon wirklich komplett aus Algen?

Wir verfolgen das Ziel, die Tangpons irgendwann vollständig aus Meeresalgen herzustellen, inklusive Rückholfaden und Verpackung.

Die aktuelle Tangpon Generation 1 besteht noch aus einer Mischung von Bio Baumwolle und algenbasierten Fasern für den geschmeidigen Saugkern, einem Baumwoll Rückholfaden und einer recyclingfähigen Plastikverpackung.

Warum hat der Tangpon kein Hüllvlies?

Wusstest du, dass die meisten Tampons ein Hüllvlies aus Plastik haben, das Fusseln verhindern und das Einführen erleichtern soll?

Der Tangpon kommt komplett ohne Plastik aus: Dank seiner algenbasierten Fasern ist er besonders weich und fusselt kaum. Dadurch lässt er sich sanft einführen und entfernen, ohne die Vaginalschleimhaut auszutrocknen.

Die natürliche Eigenschaft der Algenfasern bei Kontakt mit Flüssigkeit eine Art Gel zu bilden, sorgt für maximalen Komfort und unterstützt die Gesundheit.

Warum hat der Tangpon eine Plastikverpackung?

Weil wir leider noch niemanden gefunden haben, der uns die perfekte Algen-Folie liefern kann!

Die Verpackung besteht daher aktuell (leider!) noch aus konventionellem recyclingfähigen Monolayer-Plastik, da Produktsicherheit für uns oberste Priorität hat.

Die kommerziellen Bioplastik Lösungen konnten unsere Standards für eine sichere Nutzung leider nicht einhalten. Aber wir sind dran und arbeiten mit verschiedenen Folienherstellern an Prototypen, um den Tangpon bald auch angemessen zirkulär einpacken zu können.

Woher kommen Eure Meeresalgen?

Für unsere ersten Prototypen haben wir Meeresalgen aus dem Nord-Atlantik verwendet - und es ist auch langfristig unser Ziel, zur Etablierung einer europäischen marinen Permakultur beizutragen und für den europäischen Markt auch europäische Algen zu verwenden. Da aber die europäische Algenwirtschaft noch in den Kinderschuhen steckt, werden wir unsere Algen zunächst auch aus anderen Meeren wie z.B. dem Pazifik beziehen. Da wir nicht auf eine Spezies festgelegt sind, können wir langfristig hoffentlich die jeweiligen lokalen Spezies für die verschiedenen Märkte verwenden.

Der Impact

Warum ist kontrollierter Algenanbau für die Umwelt gut?

Der Anbau von Meeresalgen in mariner Permakultur trägt zur Stabilisierung von bestehenden Ökosystemen bei. Algen bieten Fischen und anderen Tieren Kinderstube, Nahrung und Lebensraum. Sie reduzieren Treibhausgase und reinigen das Meer, indem sie große Mengen an CO2 und Stickstoff binden. So wirken sie der Versauerung der Meere entgegen und retten damit auch Korallenriffe. Zudem produzieren sie große Mengen von lebensnotwendigem Sauerstoff. Ihr kontrollierter Anbau kann also ein aktiver Beitrag zur Lösung der Klima-Krise sein. Vyld ist Teil einer globalen Bewegung, die sich für den Aufbau einer solchen marinen Permakultur einsetzt, mit dem Ziel, den Algenanbau im großen Maßstab auf gesunde Weise zu etablieren und die Fehler der landbasierten Agrikultur nicht zu wiederholen.

Warum ist der Algenanbau auch für die Menschen gut?

Durch die Förderung des kontrollierten Algenanbau werden die Lebensbedingungen von Küstengemeinden verbessert. Verschiedene Pilotprojekte konnten belegen, das neue Einkunftsmöglichkeiten in Zusammenhang mit Algenanbau in der Regel Frauen+ zugute kommen und so zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen können.

Ich habe doch schon nachhaltige Biobaumwolltampons...

Wir wissen, wie schwer es ist, wirklich nachhaltige und gesunde Produkte zu finden. Wir wollen niemanden nicht schlecht reden, sondern finden es großartig, wenn überhaupt über Nachhaltigkeit nachgedacht wird.

Baumwollanbau, selbst in Bio-Qualität, ist jedoch sehr ressourcenintensiv, besonderd der Wasserverbrauch.

Im Vergleich kann ein einziger Tangpon bis zu 30 Liter Wasser einsparen. Meeresalgen benötigen weder Wasser, Pestizide noch
Land.

Die Algenfasern können umweltfreundlich gewonnen werden, müssen nicht gebleicht werden und sind so glatt, dass sie nicht
fusseln, weshalb der Tangpon auf Plastik verzichten kann. Sie sind sanft, erleichtern das Einführen und anders als als viele herkömmliche Tampons absorbieren sie ohne die Schleimhäute
auszutrocknen.

Fehlen die Algen dann nicht in der Natur, wenn sie geerntet werden?

Algen können so angebaut und geerntet werden, dass der Hauptteil der Pflanze erhalten bleibt und die Algen an derselben Stelle gut und schnell nachwachsen. Und das ist ja ein ganz wichtiger Punkt für VYLD – wir wollen den kontrollierten Algen-Anbau als eine Meereswiederaufforstungs-Maßnahme umsetzen.

Was ist die Besonderheit von Meeresalgen?

Sie sind eine der nachhaltigsten Ressourcen überhaupt - ihr Anbau schadet den Ozeanen nicht, sondern trägt sogar zur Stabilisierung des marinen Ökosystems bei: Neben Lebensraum für Fische zu bieten, reduzieren sie Treibhausgase und reinigen das Meer, indem sie große Mengen CO2 und Stickstoff binden.

Meeresalgen benötigen weder Frischwasser, Pestizide, Dünger und nicht einmal Land. Für Tampons sind sie aufgrund ihrer natürlichen Saugfähigkeit und ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften hervorragend geeignet.

Warum eignen sich Algen für Menstruationsprodukte?

Algen und Algenfasern werden u.a. aufgrund ihrer besonders absorbierenden, entzündungshemmenden und hypoallergenen (d.h. sie lösen kaum Allergien aus) Eigenschaften traditionell in der Medizin verwendet. Durch die besonders seidige Oberflächenstruktur der Algenfasern lassen sich unsere ‘Tangpons’ besonders gut einführen und wir können auf die Plastikumhüllung verzichten. Darüber hinaus konnten wir im Labor belegen, dass das vaginale Mikrobiom auf Algenfasern besser reagiert, als auf herkömmlich verwendete Materialien.

Ich menstruiere gar nicht, was hat das mit mir zu tun?

Bei Vyld geht es nicht nur darum, bessere Periodenprodukte zu entwickeln, sondern insbesondere einen Beitrag zur Meeresgesundheit zu leisten. Durch die Verbindung von Menstruationsgesundheit und Meeresschutz, können wir zu 8 der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beitragen. #Vympact

Was ist denn das Problem mit herkömmlichen Periodenprodukten? Es gibt doch schon Tasse & Co?

Ja, zum Glück gibt es schon einige nachhaltigere Alternativen, wie Periodenunterwäsche, Menstruationstasse und Biobaumwolltampons! Und es ist großartig, dass Menstruierende endlich mehr Auswahl haben (viele Menschen kombinieren übrigens auch verschiedene Produkte). Allerdings funktionieren gerade Tasse & Co nicht für jede:n (Stichwort: vaginale Geburt) und vor allem nicht in allen Situationen (Stichwort: Zugang zu fließendem Wasser). Leider enthalten viele der Produkte weiterhin Plastik und sind damit weder gut für den Körper, noch für die Umwelt. Darüber hinaus empfinden viele ein unangenehmes Trockenheitsgefühl bei herkömmlichen Tampons, gerade beim Einführen und/oder Entfernen. Da die Menstruation ein total natürlicher Vorgang ist, sollten auch die Produkte dafür natürlich sein! Übrigens, Naturschwämme sind zwar natürlich, aber tote Tiere, und damit nicht unser Ding.

Über VYLD

Wer steckt hinter VYLD?

Vyld wurde 2021 von Marine Guide Ines Schiller als profit-for-purpose Unternehmen in Berlin gegründet. Zusammen mit Co-Founderin Melanie Schichan haben sie es sich zum Ziel gemacht, konsequent nachhaltige, ozean-freundliche und gesunde absorbierende Produkte aus Meeresalgen zu entwickeln.

Unterstützt werden sie von einem wunderbaren Team: Die beiden Biotechnologinnen Stefanie Malchow (R&D Lead Scientist) und Helena Rheinbay (R&D Scientist), sowie Maike Bruns im Bereich Perioden-Kommunikation & Tangpon- Kooperation.

Was ist Verantwortungseigentum und warum macht ihr das?

Weil wir als Unternehmen genauso nachhaltig wie unsere Algen wachsen wollen, haben wir VYLD in Verantwortungsgeigentum gegründet. Das heißt, statt wie ein “normales” Startup möglichst schnell zu wachsen, um das Unternehmen dann möglichst teuer verkaufen zu können (“Exit”), setzen wir auch bei unserem Geschäftsmodell auf Langfristigkeit - und haben VYLD rechtlich in unserer Satzung verankert. VYLD gehört sich selber und ist kein Spekulationsobjekt. Verantwortungseigentum hat zwei zentrale Grundprinzipien:

1. Selbstbestimmung - das “Steuerrad” des Unternehmens, also die Stimmrechte, liegen immer bei den Menschen, die aktiv im Unternehmen arbeiten, nicht bei (externen) Investor:innen.

2. Vermögensbindung - von VYLD erwirtschaftete Gewinne können nicht entnommen werden, denn sie sind für uns das Mittel unsere Mission zu verfolgen und nicht Selbstzweck, um Investor:innen (oder uns Gründerinnen) reich zu machen; sie werden daher nicht an Shareholder:innen ausgeschüttet, sondern in die Mission re-investiert.Eine gemeinnützige Stiftung hat ein Veto-Stimmrecht, das jede Veränderung der Satzung, die diese Prinzipien aushebeln könnte, verhindern würde.

Wenn der Tangpon so toll ist, warum gab es ihn nicht schon?

Periodenprodukte wurden historisch primär aus wirtschaftlicher Sicht weiterentwickelt, jedoch kaum im Hinblick auf ihre Performance oder gesundheitliche Aspekte.

Wir denken den Tampon konsequent aus der Anwendungsperspektive der Menstruierenden. Dazu gehört auch zu verstehen, wie und was ein Tampon
tatsächlich saugen muss. Wenn es um Absorption und Saugfähigkeit von Menstruationsflüssigkeit geht, sind
Meeresalgen einfach unschlagbar.

Wie kamt ihr denn auf die Idee, Produkte aus Algen zu machen?

In ihrer Ausbildung zum Marine Guide, also einer Art Meeres-Ranger, lernte Vyld Gründerin Ines das unglaubliche Potential von Meeresalgen kennen. Ein gesunder, nachhaltiger Rohstoff, der schon lange in diversen Bereichen wie Ernährung und Medizin Verwendung findet. Gleichzeitig war sie als Menstruierende nicht wirklich glücklich mit den bestehenden Periodenprodukten. Mit Vyld kann sie zwei ihrer Herzensthemen miteinander verbinden: Geschlechtergerechtigkeit und Meeresgesundheit.

Was bedeutet der Name ‘VYLD’ und wie spricht man das überhaupt aus?

‘VYLD’ klingt gesprochen wie das englische Wort “wild”. Und der Name ist Programm, denn wir wollen mit unseren Produkten auch einen Beitrag zu mehr Naturverbindung leisten. Das “V” steht für “Vagina” und zeigt “Love and Peace''. Das “y” steht für “why”, also das englisch “warum” und zeigt, dass es uns um mehr als nur schöne Produkte geht.

Was bedeutet ‘Algaeverse’?

‘Algaeverse’ beschreibt unsere Vision eines Universums aus nachhaltigen Algenprodukten. So wollen wir dazu beitragen, eine regenerative Wirtschaft innerhalb der Grenzen und Kreisläufe derNatur zu etablieren und zu mehr globaler Gerechtigkeit beitragen, so dass niemand gesundheitlich oder sozial benachteiligt wird - und mit niemand meinen wir auch unsere Ozeane.

Macht ihr auch was gegen Periodenarmut?

Periodenarmut, also der Umstand, dass viele Menstruierende finanziell nicht in der Lage sind, sich sicher und hygienisch um ihre Menstruation zu kümmern, ist ein globales Problem - auch in Deutschland und anderen Ländern des globalen Nordens. Wir finden, dass der Zugang zu Periodenprodukten an öffentlichen Orte genauso kostenlos sein sollte, wie zu Toilettenpapier. Deshalb setzen wir uns auch für Initiativen ein, die dieses politische Ziel verwirklichen wollen.

Warum redet Ihr immer von Menstruierenden und sagt nicht einfach Frauen?

Wir verwenden diese inklusive Formulierung, da nicht alle Frauen menstruieren und nicht alle, die menstruieren, auch Frauen sind.

Weitere Fragen? Schreib uns gerne!